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Stadtmeisterschaften: Abbruch beim RSB spielte David Smolin in die Karten

2017-10-03 12:00 von Philipp Pfannkuche

Von Dr. Peter Schütze

Der (Mit-)Favorit, der kein Favorit sein wollte, war am Ende wieder der Champion. David Smolin, der noch in der Pressekonferenz vor den Dortmunder Stadtmeisterschaften sein Spiel und seine Scores 2017 als nicht meisterschaftsreif bezeichnet hatte, spielte dann doch am besten. Mit einer Eins-unter-Par-Runde gewann der 40 Jahre alte Jurist seinen insgesamt vierten Stadtmeister-Titel und verteidigte als zweiter Spieler nach Axel Tilse (2007/08) diese Krone – allerdings bei einem Championat, das aufgrund der durch Dauerregen irregulär gewordenen Platzverhältnisse auf dem St. Barbara-Kurs auf den Sonntag-Durchgang in der Reichsmark reduziert wurde. Zum dritten Mal nach 2005 (schwache Beteiligung) und 2012 (RSB-Platz unter Wasser) gab es nur eine “halbe” Stadtmeisterschaft, die freilich von der Wettspiel-Leitung gut gemeistert wurde.

Die alternativlose Verkürzung mit Abbruch des Turniers in Brackel und Annullierung der Ergebnisse spielte Smolin, wie er offen eingestand, in die Karten; denn er lag auf dem RSB-Platz mit erzielten 76 Schlägen drei hinter seinem härtesten Konkurrenten Matthias Tischler. In der Reichsmark bei Sonnenschein lief es dann besser für den Titelverteidiger. “Anfang war mein Spiel noch etwas wackelig, wurde auf den zweiten neun Bahnen dann stabiler und besser. Entscheidend war der Score an der Sieben, eigentlich kein Birdie-Loch, aber ich blieb eins unter Par, während Matthias einen Bogey spielte”, blickte Smolin auf die 71er-Runde zurück. Titelverteidigung mit Unter-Par-Score und Gewinn des erstmals vergebenen Wanderpokals machten den in der Liga für Hubbelraths AK 30 spielenden Routinier richtig happy, so dass er spontan seine Zusage für das Turnier 2018 gab. Offensichtlich hatte eine Trainingseinheit mit Headpro Holger Böhme am Dienstag erheblichen Einfluss auf Form und Selbstvertrauen des alten und neuen Champions gehabt.

“Eine gewisse Enttäuschung” räumte der nur um einen Schlag besiegte Matthias Tischler ein. “Ich hatte mir mehr ausgerechnet, aber meine Putts waren heute nicht die besten. Aber gegen David zu verlieren, ist kein Beinbruch”, wollte sich Tischler die Freude über eine überaus erfolgreiche Saison mit einem Runden-Schnitt bei Liga-, Pokal- und Meisterschaftsspielen von 72 nicht vermiesen lassen.

Hinter dem Royal-Spieler Massimo Iciek, mit 73 Schlägen und einem Eagle an der Fünfzehn auf dem Bronze-Platz, reihte sich Henrik van Zwoll auf Platz vier ein. Mehr als das respektable 74er-Ergebnis dürfte ihn das Lob von Cheftrainer Holger Böhme stolz gemacht haben: “Henrik hat das beste Golf gespielt, das ich bisher von ihm gesehen habe.”

Ungeachtet des Fehlens von Klassespielern wie Fred Kraschinski, Michael Hegemann, Valentin Brand und Jasper Schürmann, die aus verschiedenen Gründen nicht dabei waren, nötigte das Niveau des Herren-Championats Holger Böhme große Anerkennung ab: “Ein Turnier mit für den späten Zeitpunkt in der Saison und schwierigen Bodenverhältnissen ausgezeichneten Leistungen.” Dazu trug auch die Phalanx der Royal-Spieler auf den ersten zehn Plätzen bei.

Dort platzierte sich auch Michael Witzig aus Unna-Fröndenberg mit einer 79, die einen Hat-trick von Olaf Hegenberg als AK 50-Meister verhinderte. Er musste sich diesmal mit dem mit Klaus Peter Schulte geteilten zweiten Rang begnügen.

Bei den Damen, wo die siebenmalige Stadtmeisterin Ilka Wolf aus persönlichen Gründen nicht am Start war, bewies Lisa-Kathrin Rübenkamp Hoff ihre Ausnahmestellung in Dortmund. Die für den Zweit-Bundesligisten Düsseldorfer GC abschlagende Titelverteidigerin fuhr mit 74 Schlägen souverän ihre dritte Meisterschaft in Folge ein. Hinter ihr kam Andrea Marx ein, was ihr auch erneut den Gewinn der AK 50-Kategorie eintrug. “Bei dem gewaltigen Altersunterschied zu Lisa-Kathrin und der ebenfalls 2. Bundesliga spielende Hannah Maschong ist der zweite Platz für mich ein Erfolg, auch wenn ich mir einen besseren Score als die 82 gewünscht hätte”, sagte die beste DOGC-Spielerin des Tages.

In der Sonderwertung AK 65 gewannen Anita Prüsener bei den Damen und Joachim Wulfekammer bei den Herren.

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