Information

Kontakt:

Telefon:   0231-774-133
Telefax:   0231-774-403
E-Mail: info@dortmunder-golfclub.de

Öffnungszeiten Sekretariat:

Mo.:       geschlossen
Di-Fr.:   10.00 - 15.00 Uhr
Sa+So.:
geschlossen

Öffnungszeiten Gastronomie:

Mo:   geschlossen
Di - So:   11.00 - 21.00 Uhr

 

Küche:
12.00 - 20.00 Uhr

Öffnungszeiten Pro-Shop:

Nur bei geöffnetem Platz  
10.00 bis 17.00 Uhr    

DOGC@Facebook

DOGC-Herren@Facebook

DOGC-Golfschule

Oberliga-Herren: Eine Demonstration der Stärke

2017-06-12 14:16 von Nina Lehmann

Von Dr. Peter Schütze

Besser geht es kaum noch! Mit einem imponierenden Tagessieg im Paderborner Land festigten die Herren des Dortmunder Golfclubs ihre Spitzenposition in der Oberliga-Gruppe West 2. Ihr Ergebnis von 13 über Par war sogar noch um drei Schläge besser als das ihres Erfolges am ersten Liga-Spieltag auf eigenem Platz. Da der härteste Konkurrent um den Gruppensieg, der Westfälische GC Gütersloh (35), durch einen Schlag hinter den ostwestfälischen Gastgebern (34) auf den dritten Rang der Tageswertung abrutschte, führt der DOGC jetzt mit zwei Punkten und 33 Schlägen Vorsprung.

Angesichts dieser komfortablen Situation vor den beiden letzten Spielen in Unna-Fröndenberg und Gut Welschof wollte jedoch keiner im Dortmunder Lager in laute Euphorie ausbrechen. Zu mehr als “eine recht gute Ausgangsposition” (Head-Pro Holger Böhme) und “ein schöner Schritt in die richtige Richtung” (Captain Carsten Tilse) ließ sich niemand verleiten. Dabei durfte Tilse durchaus in Superlativen schwelgen: “Wir sind megastolz auf eine sensationelle Leistung. Alle acht Spieler im Siebziger-Bereich – das ist auf dem langen Platz in Paderborn echte Qualität”. Und der Cheftrainer analysierte ausgewogen: “ Ich bin stolz auf den Prozess, dass jeder im Team sich auf hohem Niveau verbessert, ohne es zu merken. Das schlägt sich in der spektakulären Leistungsstärke der Mannschaft nieder.” Für sie hat Böhme einen Superlativ herausgefunden: “Unter den 80 Oberliga-Mannschaften in Deutschland liegen wir nach drei Spieltagen mit 60 Schlägen mit weitem Abstand an der Spitze.”

Dennoch sind sich Tilse und Böhme einig, “dass noch keine Entscheidung über Gruppensieg und Regionalliga-Aufstieg gefallen ist.“ Gütersloh, diesmal ohne sein Ass Benjamin Ibold angetreten, wird, so der Head-Pro “bis zum letzten Putt am letzten Spieltag um seine Chance kämpfen.” Deshalb appelliert Tilse, die Konzentration hochzuhalten: “Wir sind oben und dort wollen wir auch bleiben!”

Primus inter pares der Dortmunder im Paderborner Land war der seit Wochen in bestechender Form auftrumpfende Matthias Tischler. Mit einer fabelhaften 70er-Runde hielt er die beiden Lokalmatadoren Daniel Boxberger und Maximilian Backhaus sowie den Gütersloher Ekkehard Schieffer mit einem Schlag auf Distanz und krönte seine beeindruckende Leistung mit einem Eagle auf der 440 m langen Par-Fünf-Bahn Sechzehn. Damit beendete er die Back-Nine drei unter Platzstandard.

Ebenfalls Komplimente erntete Valentin Brand, für den nach jeweils drei Birdies und drei Bogeys am Ende des Kurses 72 Schläge zu Buche standen. Einen Schlag mehr benötigte Ferdinand Volbert, der ab der Sieben bei einem Bogey nur noch Birdies (3) und par spielte. Michael Hegemann begann mit zwei Doppel-Bogeys auf den ersten drei Bahnen ungewohnt nervös, fing sich dann aber und spulte die Back-Nine zwei unter ab. Umgekehrt verlief die Spielkurve von Henrik van Zwoll. Nach 35 auf den ersten neun Löchern musste er 40 verkraften – ganz ähnlich wie der erstmalig eingesetzte Amerika-Heimkehrer Marcus Lotte. Er begann mit 35 und endete mit 41, auch weil ihm an der Zehn ein Triple-Bogey unterlief. Ihn lobte Böhme als “Super-Typ, der brennt”. Solide 77 spielte Jasper Schürmann, und Axel Tilse erlebte das seltene Schicksal, mit 78 Schlägen der Streicher zu sein.

Zurück