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Oberliga-Herren: Happy End verlangt besondere Maßnahmen

2017-07-24 15:04 von Karin Burckhardt

von Dr. Peter Schütze

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Diesen Satz des ehemaligen Fußball-Bundestrainers Sepp Herberger machten sich jetzt die Verantwortlichen des DOGC-Herrenteams zueigen; denn nach dem vierten Oberliga-Spieltag in Fröndenberg richten sich alle Blicke auf das Finale am ersten August-Wochenende auf Gut Welschof in der Senne. Das umso mehr, als die Dortmunder auf dem windigen Haarstrang-Kurs einen guten Teil von ihrem kommod anmutenden Vorsprung auf ihren Hauptkonkurrenten um den Regionalliga-Aufstieg, den Westfälischen GC Gütersloh, einbüßten. Mit ihrer bisher schwächsten Saison-Leistung von 45 über CR mussten sie den Ostwestfalen (30 über CR) den Tagessieg überlassen. Dadurch schmolz der Abstand des Spitzenreiters der West-Gruppe 2 auf den Verfolger auf einen Punkt und 17 Schläge.

“Ich sehe mich in meiner Vorhersage, dass vor dem letzten Putt noch nichts entschieden ist, voll bestätigt. Wir haben dreimal am obersten Limit gespielt. Das über die volle Distanz durchzuhalten, ist nahezu unmöglich”, war Head-Pro Holger Böhme bemüht, jegliche Dramatik aus das Ergebnis von Fröndenberg herauszunehmen. “Wir wissen nicht erst, aber erst recht seit Sonntag, dass Gütersloh bis zur letzten Minute um seine Aufstiegs-Chance kämpfen wird. Aber für uns gilt immer noch, um einen Begriff aus dem Tennis aufzugreifen, Vorteil Dortmund.”

Um diesen Vorteil in ein Happy End umzuwandeln, ergreift Böhme besondere Maßnahmen. Für die nächsten 14 Tage erhält jeder Spieler “einen der Situation angepassten Trainingsplan”; zudem wird die Mannschaft schon zwei Tage vor dem Spiel in der Senne anreisen, dort zwei Proberunden absolvieren, um so den Güterslohern, die sich auf Gut Welschof bestens auskennen, ein wenig vom vermuteten Heimvorteil zu nehmen. Die Zuversicht des Dortmunder Cheftrainers ist ungebrochen: “Wir werden am 6. August so vorbereitet und motiviert sein, dass wir den Aufstieg schaffen.” Dazu könnten dann auch Henrik van Zwoll und Valentin Brand, die aus dem Urlaub zurückkehren, beitragen.

Während Böhmes Perspektive schon zielbewusst nach vorn gerichtet war, ging der Blick von Captain Carsten Tilse noch einmal auf den vierten Spieltag zurück.

“Wir hatten in Fröndenberg ein Auswärtsspiel, was offenbar nicht alle wahrhaben wollten. Der Leistungsabschwung kam unerwartet, der Zeitpunkt war unglücklich. Aber die Mannschaft ist von ihrer sportlichen Klasse und ihrer mentalen Stabilität stark genug, das Nervenspiel in zwei Wochen positiv über die Runden zu bringen.” Tilse lobte den soliden Tischler (74), der ab der Zehn nur noch Birdie oder Par spielte, den Debütanten Tim Seseke (82) und war auch mit seinem eigenen Score (77) zufrieden. Pech hatte Jasper Schürmann, der für das Par-5-Loch Fünfzehn zehn Schläge brauchte und damit sein Konto auf 79 anhäufte. Trotzdem fand Böhme für ihn wie auch für Michael Hegemann, der keinen guten Tag hatte, anerkennende Worte: “Die beiden haben im Team unfassbar gekämpft, wenn auch unglücklich.”

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