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Oberliga-Herren: Mit Nervenkraft und Teamqualität zum Aufstieg

2017-08-08 10:14 von Philipp Pfannkuche

Von Dr. Peter Schütze

Das Zeremoniell ist Tradition, fast schon ein Ritual. Der Pro geht baden, wenn seine Mannschaft Großes geschafft hat. So geschah es am ersten August-Sonntag auf Gut Welschof, wo die Herren des Dortmunder Golfclubs Holger Böhme nach dem Aufstieg in die Regionalliga in den Teich des Senne-Kurses beförderten. Der Chef-Trainer ließ diese Prozedur geduldig über sich ergehen; denn sie gehörte zum Jubel-Szenario des erfolgreichen Teams, war so eine Art feuchter Ritterschlag.

Die Mannschaft hatte in einer harten Nervenprobe den Schlussangriff des Aufstiegs-Rivalen aus Gütersloh mit 45:48 über Par abgewehrt, mit 23 Punkten den Gruppensieg in der Staffel West 2 erspielt und mit der Wertung von 150 über Par in fünf Runden das beste Ergebnis von 80 Oberliga-Mannschaften in Deutschland erzielt. Mehr Bravo gibt es schon nicht mehr.

Als Matthias Tischler als letzter Dortmunder Spieler ans Loch 18 kam, empfing ihn warmer Applaus, auch von den Gütersloher Konkurrenten, die wussten, dass sie dem neuen Regionalligisten gratulierten. Und wie zum Zeichen des Dortmunder Triumphes zauberte Tischler zum Abschluss der spannenden Reifeprüfung noch ein Birdie auf die 360 m lange Par-4-Bahn.

Holger Böhme fiel ein wahrer Klumpen vom Herzen. “Nach den ersten neun Bahnen waren wir vom Aufstieg ein ganzes Stück entfernt. Da waren die Gütersloher uns nahe auf den Pelz gerückt. Aber dann haben wir das Ding noch großartig gedreht”, atmete der Head-Pro des DOGC auf. Nach seiner Ansicht hatte der große Rivale aus Ostwestfalen einen taktischen Fehler gemacht, indem er seine besten Leute zuerst ins Rennen schickte. Böhme bevorzugte die entgegengesetzte Marschroute. Er hatte seine stärksten und vor allem erfahrensten Kräfte sozusagen in der Hinterhand. Er freute sich zu Recht über “ein glückliches Händchen”.

Captain Carsten Tilse sah den krönenden Liga-Abschluss im Gut Welschof mehr als Triumph des gesamten Teams, zu dem er außer dem Trainer alle Kader-Mitglieder, Caddies, Organisatoren, Betreuer und Helfer rechnete. “Gerade die Breite unseres Kaders, einbezogen die hoch qualifizierten Kräfte aus dem eigenen Nachwuchs, dazu eine hohe Portion Siegeswillen und Erfolgsmentalität sowie die Bereitschaft aller, die individuellen Interessen und Wünsche dem Mannschaftsgedanken unterzuordnen, haben uns stark gemacht. Dieses Kollektiv hat funktioniert.”

Präsident Dr. Horst Brenner zeigte sich stolz auf seine Mannschaft: “Mit den Spielern, die wir zu einer Rückkehr in die Reichsmark bewegen konnten, dem neuen Trainer und dem auch aus der Jugend verstärkten Stamm haben wir das umgesetzt, was wir uns vor der Saison zum Ziel gesetzt haben. Eine große Leistung, ein stolzer Erfolg, der unserem Club und dem Golf in Dortmund gut tun wird.”

Auf dem ungewöhnlich langen, wald- und wasserreichen Platz in der Senne, “wo jeder Fehler sofort zu einem Bogey oder Schlimmerem  führte” (Tilse), wirkte es sich letztlich positiv aus, dass die Dortmunder schon zwei Tage vor dem finalen Duell angereist waren, um sich mit den Bedingungen auf Gut Welschof vertraut zu machen. Auf dem Kurs brillierten einmal mehr der nervlich unerschütterliche Matthias Tischler und der sehr konstante Jasper Schürmann (nur Siebziger-Scores) mit Zwei-über-Runden. Carsten Tilse, selbst wie Michael Hegemann und Henrik van Zwoll mit 80 Schlägen im Clubhaus, fand sie “einfach überragend”.  Auch Valentin Brand, der ebenso wie Henrik van Zwoll aus dem Urlaub angereist war, hatte mit 78 einen starken Auftritt. Axel Tilse kam auf 81, Ferdinand Volbert auf 82.

Im Clubhaus ließ das Aufsteiger-Team den stolzen Tag “gebührend ausklingen” (Böhme).

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