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Regionalliga Damen: Abstieg ist nicht mehr zu vermeiden

2017-06-13 06:26 von Philipp Pfannkuche

Von Dr. Peter Schütze

Das Hoffnungsflämmchen ist erloschen. Mit mindestens dem dritten Platz in der Tageswertung des Heimspiels hatten die Damen des Dortmunder Golfclubs ihre (Mini-) Chance auf den Klassenverbleib in der Regionalliga erhalten wollen. Daraus ist nichts geworden. Nach elf Jahren müssen sie zum Saisonende die dritthöchste deutsche Spielklasse verlassen. Dementsprechend war die erste Enttäuschung am Sonntag, an dem es nur zum letzten Platz (55 über CR) reichte, groß, doch schon am Tag danach wollte Captain Ilka Wolf nicht länger Trübsal blasen. “Es war uns von Anbeginn bewusst, dass wir in einer sehr schweren Gruppe spielen, in der wir – Stand jetzt – nicht mithalten können. Mit unseren erzielten Ergebnissen stünden wir im Vergleich mit Parallel-Staffeln im Mittelfeld”, erklärte sie. Für die 27-Jährige ist es “Ehrensache, dass wir auch als Absteiger die Liga-Saison fair und motiviert zu Ende bringen.”

Pro Stephan Wittkop hatte damit zu tun, seine Enttäuschung zu verarbeiten. “Nach halber Strecke war ich total davon überzeugt, dass wir den dritten Platz in der Tageswertung erreichen, doch auf den zweiten neun Bahnen haben wir das geforderte Niveau nicht mehr gebracht.” Der Trainer hat bereits analysiert, warum es zum Klassenverbleib nicht gereicht hat. In reinen Zahlen drückt sich das so aus: “In den bisherigen Spielen haben wir jeweils drei Ergebnisse erzielt, die regionalliga-reif waren und drei, die es nicht waren.” Auch für das Warum glaubt Wittkop eine Erklärung (von mehreren) zu haben. “Vor der vergangenen Saison haben wir mit der Diplom-Psychologin Gaby Bussmann ein mentales Trainingsprogramm durchexerziert, dessen Ergebnisse in dieser Saison – so mein Eindruck – bei einigen Spielerinnen nicht mehr präsent war.”

So frustrierend das Ergebnis vom Sonntag für die Gastgeberinnen auch war, Tränen flossen nicht. Ilka Wolf meint sogar, eine gewisse Trotzreaktion im Team zu spüren. “Regionalliga ade. Aber wir kommen wieder!”, heißen die guten Vorsätze, für die die jetzt gemachten Erfahrungen eine Basis sein können.

Mit Vanessa Girke (78) hatten die Dortmunderinnen nur eine Spielerin im Siebziger-Bereich. Neben ihr überraschte Anna Sybrecht (80), die auf der Front-Nine nur eins über blieb, zum Positiven. Ilka Wolf, die vor einer Woche den Reichsmark-Kurs noch mit 73 absolviert hatte, haderte mit ihren 88 Schlägen: “Ich habe niemals zu meinem normalen Schwung- und Spielrhythmus gefunden, hatte ein extrem langsamen Flight und habe schwach geputtet. Da kamen viele negative Faktoren zusammen.”

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