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Stadtmeisterschaften: DOGC will dem Erfolgsjahr das Sahnehäubchen aufsetzen

2017-09-25 11:02 von Nina Lehmann

Von Dr. Peter Schütze

Es ist das letzte Highlight im Dortmunder Golf-Jahr – und alle sind heiß darauf. Die Stadtmeisterschaften am letzten September- und ersten Oktober-Tag versprechen hochkarätigen Sport; denn sie sind von den Namen so stark besetzt wie nie zuvor. Das gilt vor allem für den seit 2003 von Mercedes Benz gesponserten Herren-Wettbewerb. In ihm will DOGC-Headpro Holger Böhme der mit Aufstieg in die Regionalliga, dem Sprung in die 2. Schniewind-Klasse und zuletzt dem Gewinn des Westfälischen Clubpokals so erfolgreichen Saison in Form des Triumphes im Stadt-Championat “ein Sahnehäubchen aufsetzen”. Kandidaten für diesen Titel gibt es in den Reihen der Spieler aus der Reichsmark genug, sie bieten sich sozusagen gleich im halben Dutzend an.

Da ist zunächst der Titelverteidiger David Smolin, der bisher als einziger dreimal Stadtmeister war (2005, 10 und 16). Zwar spielt der Jurist, der mit 40 Jahren der Senior im Kreis der Favoriten ist, die Liga für die AK 30 des GC Hubbelrath, ist aber eigentlich ein Urgestein des DOGC, dessen Clubmeister er schon mit 13 Jahren war. Seine Erfahrung wiegt schwer, auch wenn der RSB-Kurs, auf dem am Samstag die ersten 18 Bahnen gespielt werden, nicht zu seinen Lieblingsplätzen zählt. Aber der Titel sollte nur über Smolin führen. Allerdings: Bisher konnte lediglich Axel Tilse (2007/08) die Stadt-Krone verteidigen.

Der eigentliche Favorit, zumindest nach den Scores dieser Saison, ist Matthias Tischler, schon 2009 und 15 Champion. Der 26-jährige Finanzfachmann weist bei Liga-, Pokal- und Meisterschaftsspielen einen Rundenschnitt von 72,0 auf. Er hat den St. Barbara-Kurs schon mit 66 Schlägen und den Reichsmark-Platz mit 68 bewältigt, so dass ihm durchaus zuzutrauen ist, den bisher von Michael Hegemann gehaltenen Meisterschafts-Rekord von 138 Schlägen aus dem Jahr 2014 zu brechen.

Ein Geheimtip ist der 18-jährige Valentin Brand, vor wenigen Wochen Jugend-Stadtmeister geworden. Er spielt die ganze Saison schon in bestechender Form, lieferte Tischler erst jüngst bei den Clubmeisterschaften ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Für ihn steht ein Runden-Durchschnitt von 72,6 zu Buche. 2017 hat er sich im Handicap vom 4,7 auf 1,2 heruntergespielt.

Eigentlich mehr als nur hoch ambitionierte Außenseiter sind Michael Hegemann (25) und Jasper Schürmann (21). Der angehende Maschinenbau-Ingenieur Hegemann stand vor Jahresfrist gegen Smolin im dramatischen Stechen. Er gilt als Perfektionist, konnte aber zuletzt aufgrund beruflicher Inanspruchnahme nicht den Trainingsaufwand bestreiten, den er für seine eigenen Ansprüche benötigt. Schürmann spielte bei allen wichtigen Wettbewerben Siebziger-Scores, beim Clubpokal in Rheine-Mesum sogar eine 69. Auf ihn hält Böhme große Stücke.

So stark auch die Phalanx der DOGC-Akteure erscheint, sie haben nicht zu unterschätzende Konkurrenz von Royal Dortmund. Sie wird angeführt von RSB-Clubmeister Fred Johann Kraschinski, der in Brackel durchaus unter 70 spielen kann. Aber auch Massimo Iciek, Sebastian Schmidt und Jascha Engelberg sind zu beachten, ganz abgesehen von Bastian Schmitz, der zwar für Kurpfalz Speyer spielt, aber immer noch beim RSB zu Hause ist.

Im Damen-Feld, seit 2001 gesponsert von der BMW-Niederlassung Dortmund, fehlt die siebenmalige Stadtmeisterin Ilka Wolf – aus privaten Gründen. Somit scheint der Weg frei zum Hat-trick von Lisa-Kathrin Rübenkamp Hoff. Die 27-jährige Championesse der vergangenen zwei Jahre schlägt seit 2017 für den Zweit-Bundesligisten GC Düsseldorf ab, kennt aber den Kurs in Brackel so gut, dass sie – so ihr Ex-Trainer Duncan Hannak – “den Platz mit verbundenen Augen par spielen kann”. Mit ihr aus Düsseldorf kommt Hannah Maschong (21), dreimal in Dortmund Jugend-Stadtmeisterin. Gegen dieses Duo wird sich Andrea Marx behaupten müssen, die auch noch Maria Iciek im Auge hat.

Bei den Senioren peilt Olaf Hegenberg ebenfalls den Hat-trick an und will die nur 2011 von Diethard Feuerstein (RSB) und 2013 von Gerhard Thomas (Golf Range) unterbrochene Erfolgsserie des DOGC-Spieler fortsetzen.

In der Altersklasse 50 der Damen sollte der Weg für eine Nachfolgerin von Andrea Marx frei sei, da sowohl sie wie auch Maria Iciek Wert darauf legen, in der A-Klasse der stärksten Damen gewertet zu werden. So soll es auch geschehen. Wer also aus der Reichsmark schafft den Sprung auf das AK-50-Treppchen?

Die Stadtmeisterschaften, organisatorisch und von der öffentlichen Darstellung modernisiert, beginnen am Samstag beim RSB und gehen am Sonntag in der Reichsmark in den finalen Durchgang.  

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