Zum zweiten Mal rief der Preis der Präsidentin die Mitglieder des Dortmunder Golfclubs an den Abschlag – und so groß (108 Teilnehmer) und vor allem so leistungsstark waren die Felder bei dieser Traditions-Veranstaltung selten. „Es war ein richtiges Familienfest, das ganz der Kommunikation und dem Miteinander dienen sollte“, freute sich die einladende Andrea Marx. Zu ihrer Freude über ein gelungenes Event trug natürlich auch bei, dass sie als erste DOGC-Chef(in) den nach Netto-Wertung ausgespielten Wanderpokal gewann. Bei den Herren ging die Trophäe an Axel Tilse.

Überragend vom Niveau war die mit 64 Startern besetzte Herren-Konkurrenz. Hier zauberte Hannes Ruhnau, vor kurzem von Wasserburg Anholt in Reichsmark gekommen, eine 68er-Runde (= 40 Brutto Punkte) hin. Dabei absolvierte er den Kurs fehlerfrei, setzte noch vier Birdies obendrauf. Nur einen Schlag mehr benötigte der zweimalige Stadtmeister Axel Tilse, der seine drei Bogeys mit sechs Birdies mehr als ausglich. Auch Matthias Tischler (70/38) und Fredrik Strandberg (70/38) blieben unter Par. Dem 18jährigen Sylter unterlief an der Sechzehn mit einem Doppel-Bogey der einzige Patzer, der ihm vermutlich den Brutto-Sieg kostete. Der amtierende Stadt-Champion Michael Hegemann war mit seiner Par-Runde nicht unzufrieden.

Bei den Damen gab es ein Wiedersehen mit der aus Ungarn in Dortmund zu Gast weilenden Clara Burmann. Ihre 80er-Runde (= 29 P.) reichten zwar nur zum zweiten Platz. Den Sieg ließ sich die in Paradeform auftrumpfende Präsidentin Andrea Marx nicht nehmen. Ihre 73er-Vorstellung war die bisher beste auf eigenem Platz. Dabei präsentierte sie sich auf den zweiten neun Bahnen par. Deja vu für die Präsidentin:  Auf den Tag genau vor einem Jahr hatte sie in Bochum zum ersten Mal eine Par-Runde gespielt. Anja Kettelhack und Vicky Dreve folgten auf den Plätzen drei und vier.

Beim gesellschaftlichen Ausklang mit Freibier und Würstchen (Marx: „Eine von allen akzeptierte runde Sache“) stießen auch die bei der DM der AK 30 in Heilbronn aufgetretenen Jan Pinner, Tim Seseke und Bastian Schmitz hinzu. Schmitz mit einigem Glücksgefühl: Er hatte mit 69- 79- 72 = zweimal unter par den geteilten vierten Platz belegt.