DGL-Doppelspieltag in Dortmund: Vorfreude auf Golf-Gala ist riesengroß

von Dr. Peter Schütze

Golf-Dortmund freut sich auf einen großen Tag, fiebert einem außergewöhnlichen Ereignis entgegen. Am Sonntag wird in der Reichsmark eine Gala geboten: Die DOGC-Herren geben ihre Zweitliga-Premiere auf heimischem Kurs, die Regionalliga-Damen absolvieren als Spitzenreiter der West-Gruppe 1 daheim ihren dritten Spieltag. „Wir sind voller Vorfreude auf ein hoch attraktives Event. Zweitliga-Golf in Dortmund – das gab es bisher noch nicht. Und auch die Damen sind hoch motiviert und stark wie lange nicht mehr“, schwelgt Cheftrainer Holger Böhme „in hohen Erwartungen“.

Der Head-Pro hat elf Spieler nominiert, die „nach ihrem derzeitigen Leistungsstand auf unserem Platz das beste Ergebnis erzielen können“. Das sind Maximilian Ahlers, Mel Ferner, Tim Haselhoff, Leo Maciejek, Moritz Ostermann, Benedikt Polders, Hannes Ruhnau, Bastian Schmitz, Lars Sondermann, Matthias Tischler, Luis Ziffus. Die Mannschaft wird nach den Einzeln (erstmals wieder in Vierer-Flights) auch – anders als beim Saison-Auftakt vor drei Wochen in Düsseldorf – auch Vierer spielen.

So sehr sich der Zweitliga-Aufsteiger freut, zu Hause abschlagen zu können. „Unser Platz ist nicht gerade ein Kurs, einen echten Heimvorteil ausspielen zu können. Er bietet viel Raum“, sagt Volker Wetzstein, Non-playing-Captain. Und Böhme sieht noch einen „erheblichen Nachteil“, weil die Fahnenpositionen nicht vom gastgebenden Club, sondern vom DGV gesteckt werden. Somit geht den einheimischen Spieler(inne)n ein Teil „Herrschaftswissen“ verloren.

„Vor dem zweiten Spieltag fischen wir immer noch im Trüben, weil wir zu wenig von der Konkurrenz wissen. Deshalb will und kann ich mich gar nicht auf einen Einlauf-Tipp festlegen“, scheut Böhme aus gutem Grund eine Prognose. Captain Wetzstein ist da schon forscher. Der dritte Platz wie in Düsseldorf sei eigentlich das Mindestziel, der zweite wäre super, der erste die Sensation schlechthin. Schwächer als als Dritter einzukommen, mache die Saison um ein ganzes Stück schwieriger. Doch Böhme ist überzeugt: „Alle Mannschaften werden besser als  beim Start in Düsseldorf spielen, wir mit Sicherheit auch. Und wir werden uns dafür belohnen!“

Auf eine ähnliche Entwicklung hofft auch Stephan Wittkop bei den Dortmunder Damen. Hier hat sich Ronja Scobel durch ihren zehnten Platz bei den NRW-Meisterschaften der AK 18 ins Team gespielt. Clara Burmann steht zwar auch zur Verfügung, muss aber nach monatelanger Golf-Pause „noch Trainingsrückstand aufholen, um eine Einsatz-Chance zu haben“. Zur Zeit habe Lena Wiebel noch die besseren Karten.

Nachdem die Mitbewerber um den Gruppensieg, Mülheim und Köln, ihren Heimvorteil bereits hinter sich haben, möchte ihn die DOGC-Truppe zur alleinigen Führung nützen. „Die Ausgangsposition ist günstig, die Form vielversprechend, die Vorfreude groß“, strahlt der Pro viel Zuversicht aus. „Wir alle wollen den großen Golf-Tag in Dortmund genießen!“