Meisterschaften: Bastian Schmitz mischt an Spitze mit

Von Dr. Peter Schütze

Einen großen Spitzenkampf lieferte Bastian Schmitz bei den Deutschen Meisterschaften der AK 30 im idyllischen Neustadt an der Weinstraße. Dass er am Ende nicht mit einem Medaillen-Platz belohnt wurde, war bei der absoluten Klasse der Konkurrenz kein Schmerz, vielmehr darf der 36-jährige Dortmunder den fünften Rang (219) mit lediglich vier Schlägen Rückstand auf den neuen Champion Christopher Huvermann (Hösel) als stolzen Erfolg verbuchen.

Am ersten Tag lag Bastian Schmitz hinter dem ein Jahr älteren Titelverteidiger, dem Marketing Manager Felix Wiedergrün aus Frankfurt, der mit 68 aufgetrumpft hatte, an zweiter Position. Er war eins unter Par geblieben, konnte diesen Standard jedoch in den nächsten zwei Runden (jeweils 74 Schläge) nicht ganz halten. Ein Bogey am letzten von 54 Löchern kostete ihn den vierten Platz, den er an Hösels Marcel Zillekens abtreten musste. Insgesamt spielte der als Vorjahres-Zwölfter angereiste Schmitz neun Birdies und ebenso so viele Bogeys, hatte allerdings in der zweiten Runde einen Triple-Bogey im Gepäck.

Die Entscheidung in Neustadt war dramatisch. Ex-Profi Wiedergrün verlor durch ein Bogey am vorletzten Loch die alleinige Führung, musste den mit fünf Birdies aufwartenden Huvermann  gleichziehen und im Stechen vorbeiziehen lassen.


Maciejek startet furios

Bei den NRW-Meisterschaften der offenen Klasse auf dem schwierigen Kurs im Teutoburger Wald war der Dortmunder Golfclub mit sieben Herren vertreten. Aber seine Hoffnungen auf einen Treppchen-Platz erfüllten sich nicht. Am dichtesten dran war noch Leo Maciejek, der sich am ersten Tag mit einer 69er-Runde gemeinsam mit dem Wuppertaler Titelverteidiger Thomas Georg Schmidt in die Pole-Position des 94 Teilnehmer umfassenden Feldes spielte. Ein 80er-Score am zweiten Tag kostete ihn die Führung wieder, und 74 Schläge im dritten Durchgang, in der Summe 223, reichten nur zum mit Schmidt geteilten 4. Rang.

Den Rang des zweitbesten Dortmunders teilten sich gleich drei Spieler aus der Reichsmark. Für den sich steigernden Luis Ziffus (80 + 72 + 73), Moritz Ostermann (78 + 75 + 73) und Hannes Ruhnau (77 + 75 + 74) wurden jeweils 226 Schläge notiert. Lars Sondermann stellte am zweiten Tag mit 69 die Turnier-Bestmarke ein, hatte aber eine 80er-Hypothek aus dem ersten Durchgang und  kam zum Schluss auf 78 = 228. Damit lag er jedoch vor Benedikt Polders (76 + 77+ 77 = 230) und Mel Ferner (77 + 85 + 79 = 241).

Mit der im Stechen ausgetragenen Meisterschaftsentscheidung hatten die Dortmunder nichts zu tun. Tim Bueschgen (Haus Bey) setzte sich gegen Maximilian Basler aus Marienburg und Lucas Goriwoda (Bottrop) – alle nach 54 Löchern 218 – durch.

Für die Dortmunder waren die Titelkämpfe im Teutoburger Wald eine willkommene Gelegenheit, sich unter Wettkampfbedingungen auf den Abschluss-Spieltag in der 2. Bundesliga hier vorzubereiten.