Von Dr. Peter Schütze


Nässe, abgesunkene Temperaturen und schwieriger Platz begleiteten in Marienburg das Finale des Rhein-Ruhr-Pokals, mit dem fünf NRW-Großclubs den Corona-bedingten Ausfall der DGL-Meisterschaftsrunde auszugleichen versuchten. Trotz der nicht gerade einladenden äußeren Bedingungen hielten sich die Herren des Dortmunder Golfclubs auf dem rheinischen Neun-Löcher-Kurs nach Einschätzung ihres Cheftrainers wieder sehr gut. „Insgesamt haben wir im Konzert mit gestandenen Bundesligisten den geteilten dritten Platz erreicht – ein ordentliches Ergebnis“, befand Holger Böhme.

Er wertete den aus der Not geborenen Ersatz-Wettbewerb für den DOGC durchaus als Erfolg. „Wir sind gegen sehr starke Konkurrenz angetreten, haben in der Besetzung, wie gewünscht, kräftig durchrotieren können und allen Spielern die Chance geboten, sich zu präsentieren. Dabei haben wir vieles gesehen, was uns Aufschlüsse gegeben hat für die Saison 2021, die wir dann hoffentlich in der 2. Bundesliga spielen können.“

Auch Non-playing-Captain Volker Wetzstein zog ein positives Fazit aus diesem Wettbewerb: „Das war schon ein Gratmesser, zumal mit den teilnehmenden Bundesligisten ein ganz anderes Niveau vorherrschte. Diese Turnierserie hat uns gezeigt, welcher Spieler sich wie weiterentwickelt haben und von welchen Spielern wir uns mehr erhofft haben“.

Für einen Mann war der Auftritt im Kölner Süden ein besonderes Ereignis. Axel Tilse (36) nahm offiziell Abschied aus der Herren-Mannschaft des DOGC, mit der er – als sportlicher Höhepunkt -2019 in die 2. Bundesliga aufgestiegen war. Persönlich waren der Gewinn der Dortmunder Stadtmeisterschaft 2007 und 2008 für ihn absolute Highlights.

Bester Dortmunder in Köln war erneut NRW-Vizemeister Hannes Ruhnau mit einer 72er-Runde. Ihm am nächsten kam Jasper Schürmann mit 74. Die  Scores der anderen Dortmunder: Moritz Ostermann 77, Axel Tilse 77, Tim Haselhoff 78, Mel Ferner 79, Luis Ziffus 79 und Valentin Brand 85.