Von Dr. Peter Schütze

Einen „rundherum zufriedenen“ Cheftrainer trifft man selten an. Holger Böhme, Head-Pro des Dortmunder Golfclubs, war es nach dem vierten Auftritt seines Herren-Teams im Rhein-Ruhr-Pokal in Hubbelrath. Und das wollte schon etwas heißen, schließlich spielte seine Mannschaft auf einem Championship-Platz u. a. gegen zwei namhafte Erst-Bundesligisten. „Wir haben gegenüber dem letzten Spieltag in Köln eine deutliche Leistungssteigerung hingelegt“, konnte Böhme festhalten, „sechs Spieler hatten in ihrem Score eine Sieben vorneweg stehen, und die Unterschiede auf den Rängen hinter Hösel (515 Schläge) und Hubbelrath (523) waren minimal.“ Köln war mit 533 Dritter, der DOGC folgte mit 536 vor Marienburg (540).

Die Steigerung gegenüber dem Spiel beim GLC Köln war auch auf eine veränderte Vorbereitung zurückzuführen. Sie zahlte sich mit einem verbesserten Abschneiden auf den ersten neun Löchern, wo die Dortmunder noch in Refrath (zu) viel Schläge gelassen hatten, aus. Deshalb war auch Captain Volker Wetzstein von der Vorstellung des Teams sehr angetan. „Auf dem sehr herausfordernden, aber fairen Platz kam eine durchaus starke Mannschaftsleistung zustande, auch wenn zwischen den Löchern 13 bis 16 noch einige Schläge verloren wurden.“ Insgesamt sah der Captain auch Fortschritte in der mentalen Form einiger (neuer) Spieler „Sie machen sich jetzt keinen übergroßen Druck mehr, um sich in der neuen Mannschaft zu beweisen, und gehen dadurch etwas lockerer an die Aufgaben heran.“

Obwohl 17 Plus-Handicaper am Abschlag standen, gelang nur sechs ein Score (unter) Par. Tagesbester war Hösels Nick Spillmann mit 69. Als bester Dortmunder kam Maximilian Ahlers mit 73 ins Clubhaus. Jeweils 76 Schläge benötigten Moritz Ostermann, Hannes Ruhnau und Leo Maciejek; einen mehr Mel Ferner und Felix Schröder. Tim Haselhoff spielte 81 Schläge, Luis Ziffus 82.

Das Finale des Rhein-Ruhr-Pokals in Marienburg ist wegen der gegen die ursprüngliche Planung jetzt doch angesetzten Deutschen Meisterschaften auf den 26. September verlegt worden.