Amélie Bernsdorf 100 Tage im Manager-Amt

2019-04-10 11:45 von Sekretariat

Von Dr. Peter Schütze 

Heute ist Amélie Bernsdorf 100 Tage im Amt als Clubmanagerin des DOGC. Auf „Eine spannende, abwechslungsreiche und interessante Zeit mit vielfältigen Aufgaben“, blickt sie nach den vergangenen drei Monate zurück. Als erstes musste die Master(in) in Sportmanagement in die Küche  - in übertragenem Sinne; denn bevor der neue Pächter Felix Feldkamp seine Arbeit im Clubhaus aufnahm, war die Küche neu instand zu setzen. Für Amélie Bernsdorf nicht absolutes Neuland; immerhin hatte sie bei ihrer vorausgegangenen Arbeitsstelle, beim Golfclub Stahlberg, den Neubau einer Driving Range sicher über die Bühne gebracht, war also mit der Koordinierung der verschiedenen Gewerke auf einer Baustelle vertraut. „Man muss schon genau hinschauen und dahinter sitzen, dass alles ordentlich und im Zeitplan abläuft“. Sie ist mit dem Endergebnis hoch zufrieden: „Die Küche ist zum richtigen Termin fertig geworden und nun in einem super Zustand, da kann auf hohem Niveau gekocht werden. Selbst ein Sternekoch käme hier sehr gut zurecht.“

Freilich war das kulinarische Reich nur ein zeitweises Arbeitsfeld der 32-Jährigen. Es wartete zusätzlich ein Berg von administrativen Aufgaben auf sie, allen voran die Rechnungsstellungen für die ca. 1300 Mitglieder, die zeitgemäß zu Jahresbeginn verschickt werden mussten. Dass unter den Mitgliedern 92 neue, davon 57 Erwachsene waren, freute die Managerin für den Club besonders. Dieser Zuwachs sei ein erfolgreiches Ergebnis des – auch 2019 laufenden - 1250-Euro 12 Monats Greenfee -Modells, das vielen Spieler(innen) Appetit auf einen Eintritt in den DOGC gemacht habe. Die Bestellung der Mitglieder-Ausweise, die Erstellung des Wettspiel-Kalenders („Immerhin bieten wir während der Saison 150 Turniere an“) und die Organisation des Clubmagazins waren schon eher Routinearbeiten, die freilich Kompetenz und Zeit erforderten. Zuletzt stand die Vorbereitung der Mitgliederversammlung im Fokus der Tagesarbeit.

Diese Kompetenz in allen Dingen, die Golf im weitesten Sinne betreffen, hat Amélie Bernsdorf schon in den ersten 100 Tagen ihrer Tätigkeit in der Reichsmark gezeigt. Deshalb ist sie in vielen Bereichen involviert und sind ihr Fachwissen und Engagement gefragt. So etwa im neu gegründeten Golfplatz-Ausschuss, der aus ihr, Head-Pro Holger Böhme, Norman Kühl-Gebauer und Martin Ruße besteht. „Gemeinsam mit einem Golfplatz-Architekten wollen wir einen Masterplan aufstellen, nach dem unser Platz sukzessiv eine professionelle Verbesserung erfahren wird“, berichtet die Fachfrau von langfristigen, ehrgeizigen Plänen. Mit der Installation dieses Platzausschusses wird auch der Abgang von Platzwart Jürgen Brand aufgefangen.

Eine ähnliche Lösung tritt auch im Jugendbereich ein, wo es keine Ressortleiter/in mehr gibt. Auch hier bringt sich Amélie Bernsdorf mit ein, steuert gemeinsam mit Spielführerin Katja Richter, Holger Böhme und Tanja Hillmann die Organisation sowie Spiel- und Trainingsbetrieb der Nachwuchsabteilung.

An Arbeit fehlt es im Clubmanagement des DOGC nicht. „Die Lust auf meine Aufgaben ist immer noch sehr groß, zumal ich hier überaus freundlich aufgenommen worden bin, ich mit einem ungewöhnlich fleißigen Vorstand zusammenarbeiten darf und alles konstruktiv und professionell abläuft“, ist die Managerin hoch zufrieden. Obwohl vielseitig gefordert, hat sie auch noch Zeit gefunden, „auf dem Platz mal neun Loch Golf zu spielen“. Immerhin muss sie sich als Spielerin des Zweit-Bundesligisten Bremen zur Vahr auf die Mitte Mai beginnende Saison vorbereiten. 

Die eigentliche Golf-Saison in Dortmund erwartet sie mit Vorfreude und großer Spannung. Ihre Hoffnung: „Bei den Ligaspielen unserer Teams möglichst viele Zuschauer auf dem Platz zu haben; denn Golf ist so ein faszinierender Sport – auch zum Zuschauen.“  Amélie Bernsdorf freut sich: „Nachdem in den ersten 100 Tagen das Administrative im Vordergrund gestanden hat, rückt jetzt das sportliche Geschehen in den Mittelpunkt.“ Und sie ist sich sicher. „Die zweiten und dritten 100 Tage beim DOGC  zu erleben, wird spannend und hoch interessant.“

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