Information

Kontakt:

Telefon:   0231-774133
Telefax:   0231-774403
E-Mail: info@dortmunder-golfclub.de

Öffnungszeiten Sekretariat:

Mo. bis Fr.:      9.30 - 18.00 Uhr
Sa. und So.:   10.00 - 16.00 Uhr
Feiertage: 10.00 - 16.00 Uhr

Gastronomie:

Mo.:       Ruhetag
Di.-So.:   11.00 - 22.00 Uhr
Küche:   13.00 - 21.00 Uhr
Tel.:   0231-4753727

Golfstore:

Mo.:   geschlossen
Di.-So.:   13.00 - 18.00 Uhr
Tel.:   0231-86200909

Damen-Team: Saison-Ziel heißt Rückkehr in die Regionalliga

2018-01-18 09:34 von Philipp Pfannkuche

Von Dr. Peter Schütze

So günstige Voraussetzungen hatte er schon lange nicht mehr. Deshalb genießt Stephan Wittkop das seltene Glücksgefühl: „Für die Damen-Mannschaft kann ich in der Saison 2018 sozusagen aus dem Vollen schöpfen. Für mich eine neue, schöne und reizvolle Situation; denn in den letzten Jahren ging es für uns meist nur darum, eine komplette Mannschaft auf den Platz zu bringen.“ Die neuen Bedingungen, unter denen der 41jährige Pro des Dortmunder Golfclubs jetzt arbeiten kann, sind in der Tat vielversprechend. Er hat 13 Spielerinnen zur Verfügung, deren Qualität und Leistungsdichte sogar den sonst in seinen Prognosen eher zurückhaltenden Trainer zum Ziel-Anspruch führen: „Wir wollen es den Herren aus der vergangenen Saison nachtun. Wir wollen in die Regionalliga aufsteigen!“ Also zurück in die Klasse, in der das Team die vergangenen zwölf Jahre (2006-2017) zu Hause war.

Mit den Neuzugängen Dr. Manu Brisam (Hcp. 4,2) aus Mülheim/Ruhr, Vicky Dreve (6,1) vom Gut Neuenhof und Dr. Siri Wiesmann (11,0) aus der AK-30 hat der DOGC in der Spitze und Breite zugelegt. Zudem ergibt sich beim Blick auf das 13-köpfige Team eine gesunde Mischung aus Erfahrung, ausgereifter Spielfreude sowie Frische, Schwung und Talent der Jugend. „Die Zahl der Spielerinnen im Aufgebot und ihre Mischung sind absolut leistungsfördernd; denn sie entfachen in dem Kader einen Konkurrenzkampf, von dem alle profitieren“, erklärt Wittkop. Und er fügt hinzu: „Ich werde das Team nicht nach Handicaps, sondern nach aktueller Form und Leistungsstärke aufstellen.“

Dies ist – nach Handicap aufgelistet – der Kader des DOGC: Ilka Kummer (2,1), Dr. Manu Brisam (4,2), Vanessa Girke (4,7), Andrea Marx (4,8), Vicky Dreve (6,1), Anna Sybrecht (7,5), Anja Kettelhack (8,9), Anna Lina Hillmann (9,2), Emma Schwartz (10,1), Theresa Staerk (10,2), Dr. Siri Wiesmann (11,0), Johanna Schwartz (12,9) und Liza Charlotte Schulte (13.0). „Mit diesem Aufgebot sollten wir keine Personalprobleme bekommen, auch wenn einige der fünf Oberliga-Termine in den Ferien liegen“, macht sich Stefan Wittkop keine Besetzungssorgen, die ihm aus der Vergangenheit des Vorjahres immer noch ein wenig anhängen. „Letztlich konnten wir zuletzt die Regionalliga nicht mehr halten, weil wir einfach zu wenig Personal hatten, was den Anforderungen dieser Klasse entsprach.“

In seinem „verflixten“ siebten Jahr mit den DOGC-Damen soll sich angesichts der neuen, günstigen Bedingungen vieles zum Besseren - Wittkop nennt es zum „Professionelleren“ – wenden. „Wir wollen generell das Niveau anheben, spielerisch und leistungsmäßig, aber auch vom Auftreten beim Training und im Wettkampf, mit Disziplin, Freundlichkeit und einheitlichen Outfits“. Für letzteres ist durch einen Sponsor gesorgt, der Herren und Damenmannschaft großzügig in den Clubfarben schwarz/weiß/grün - ausstattet.

Am ersten Februar-Sonntag beginnt Wittkops offizielle Saisonvorbereitung mit einem 90-Minuten-Programm. Er habe die Spielerinnen schon aufgefordert, die Schläger aus dem Keller zu holen. „Einige hatten offenbar schon einigen Staub angesammelt“. Im Sieben-Tage-Rhythmus geht es weiter bis zum 14./15. April, für die ein zweitägiges Trainingslager auf der Anlage in der Reichsmark angesetzt ist. Dazu kommt für nahezu alle Spielerinnen individuelles Training. Das Saisonziel Aufstieg ist klar formuliert. Das haben alle vor Augen, dem ordnen sich alle unter. Mit Prognosen, wo für sein Team die schwersten Prüfungen zu erwarten sind, hält sich Stephan Wittkop zurück. „Wir nehmen jeden Spieltag ernst. Royal St. Barbara und Münster-Tinnen, das Nachwuchs-Stützpunkt ist und deshalb wahrscheinlich eine Mannschaft mit Talenten aufbieten kann, haben wir schon im Blick.“ Aber der geht eindeutig Richtung Regionalliga.

Zurück