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WSMP-Team: Durchmarsch in die Bel Etage

2018-06-03 18:04 von Philipp Pfannkuche

Von Dr. Peter Schütze

Das Herren-Team des Dortmunder Golf-Clubs hat einen großen Coup gelandet. In spektakulärem Stil hat es den Heimvorteil zum Aufstieg in die 1. Schniewind-Liga (WSMP) genützt, in der sie bereits von 2012 – 14 vertreten war. Damit hat sie innerhalb von zwei Jahren den Durchmarsch aus der 3. Liga in die Bel Etage dieses in NRW immer noch sehr populären Wettbewerbs geschafft.

Head-Pro Holger Böhme musste schon ins oberste Fach der Komplimente greifen, um den grandiosen Erfolg seiner Mannschaft zu bewerten: „Eine echt unfassbar starke Leistung der Truppe, die auf Tag und Stunde fokussiert war. Ihre Vorstellung war absolut erstklassig und wurde dementsprechend auch mit dem Aufstieg belohnt.“ Dem Cheftrainer imponierte vor allem der hochkonzentrierte Auftritt im Lochspiel („eine gänzlich andere Sportart“): „Super!“

Schon im Zählspiel, der Qualifikation über Auf- und Abstiegs-Entscheidungen im Lochspiel, demonstrierten die Dortmunder ihre Qualität. Mit zehn Schlägen Vorsprung vor dem Aachener GC (15,5 über CR) machten sie sich plötzlich zum Favoriten und spielen diese Top-Rolle überzeugend weiter. „Das für uns so vielversprechende Ergebnis im Zählspiel hat mich überrascht, ich hatte einen engeren Ausgang erwartet“, gab Böhme zu, nahm aber die für den DOGC zu Buche stehenden Zahlen gern mit, eröffneten sie seinem Team und ihm doch unerwartet positive Perspektiven.

Im Zählspiel brillierten die beiden Positiv-Handicaper Marcel Zillekens (+ 2,7) aus Duisburg und Maximilian Backhaus (+0,7) vom Paderborner Land mit einer 68er-Runde. Doch dann folgte schon Netto-Sieger Ferdinand Volbert (70), der sich für seinen von Böhme hochgelobten immensen Trainingsfleiß belohnte. Michael Hegemann mit wiedergewonnenem Selbstvertrauen und Valentin Brand blieben jeweils eins unter par. Jasper Schürmann und Matthias Tischler kamen auf 75 Schläge, Carsten Tilse auf 80.

„War der Start im Zählspiel nicht optimal, ging es im Lochspiel für uns los wie die Feuerwehr. Wir wollten angreifen und haben es in einer kleinen Demonstration der Stärke spektakulär auch getan“, war Captain Carsten Tilse stolz auf seine Mannschaft. „Dass ein Aufsteiger aus der 3. Liga derart dominant auftritt, ist nicht die Regel, spricht aber für unsere Qualität.“ Mit 4,5 : 1,5 triumphierten die Dortmunder über Aachen. Volbert, Hegemann, Schürmann und Brand (gegen Ferdinands Volberts Zwillings-Bruder Ludwig) holten einen vollen, Tischler einen halben Punkt.

Der Niederrheinische GC Duisburg, im Zählspiel noch Dritter (18,5 über CR) verlor im Lochspiel gegen den Zählspiel-Letzten Münster-Wilkinghege (24,5) mit 0 : 6 und muss ebenso absteigen wie Wasserburg Anholt, das sich Paderborner Land 1,5: 4,5 beugen musste.

Im nächsten Jahr gehört der DOGC wieder zur Schniewind-Elite, die sich im Essener Haus Oefte trifft. Dort sind die rheinischen Giganten Hubbelrath, Hösel und GLG Köln, Essen-Heidhausen, Mülheim/Ruhr und GC Rhein-Sieg die Konkurrenten. Der GC Rhein-Sieg schaffte wie auch die Dortmunder als Aufsteiger daheim den direkten Sprung ins WSMP-Oberhaus – im Endspiel übrigens gegen den Royal Saint Barbara´s GC.

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