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Herren-Team: Sieben neue Gesichter

2018-11-07 11:23 von Karin Burckhardt

Von Dr. Peter Schütze

Sieben auf einen Streich. Das ist nicht die märchenhafte Geschichte des tapferen Schneiderleins, der von Fliegen, die von einem Apfel angelockt sind, sieben auf einen Streich mit einem Tuch erledigt, sondern das ist die erstaunliche Personalie aus dem Herren-Team des Dortmunder Golfclubs. Er präsentiert zur neuen Saison 2019 sechs neue Spieler und einen neuen Non-Playing-Captain.

„Der Dortmunder Golfclub hat einen so guten Namen, dass zahlreiche Spieler bei uns angeklopft haben, ins Regionalliga-Team aufgenommen zu werden“, verrät Holger Böhme mit einigem Stolz. In sechs Fällen meint der Head-Pro des DOGC, sportlich und menschlich die richtige Wahl getroffen zu haben.

Strandberg mit hohen Ambitionen

Königs-Transfer (natürlich ohne Ablösesumme) ist Fredrik Strandberg. Der auf Sylt geborene 17-Jährige Pro-Sohn mit Handicap +2 hat im Sommer noch für den Bundesliga-Absteiger Hamburger GC gespielt und wurde u. a. auch vom GC Hubbelrath umworben. Er hat sich jedoch für den DOGC entschieden. „Ich mache derzeit ein Praktikum bei meinem Onkel Joachim Nill in der Versicherungs-Branche und habe einen Club in der Nähe gesucht. Letztlich ausschlaggebend für Dortmund war, dass ich Trainer Holger Böhme vollstes Vertrauen schenke, meine persönliche Richtung Nationalteam voranzutreiben.“

Der zweite Plus-Handicaper, der neu in der Reichsmark abschlägt, ist – wie bereits seit einigen Wochen bekannt – Bastian Schmitz (+ 0,5) vom Ortsrivalen RSB. Der 33-jährige ist nach seinem Wechsel vom Dortmunder Osten in den Süden voller Tatendrang, seine spielerischen Qualitäten und seine Erfahrung in sein neues Team einzubringen..

Sportstudent Hannes Ruhnau (18 Jahre/Hcp. 0,6) kommt vom Regionalliga-Absteiger Wasserburg Anholt in die Reichsmark.

Felix Schröder spielte zuletzt für den bayerischen GC Wörthsee. Er ist 22 Jahre alt und steht mit Handicap 1,6 zu Buche. Felix Schröder kommt ursprünglich aus dem GC Castrop Rauxel und ist nach dem Studium in München zurück in die Heimat gegangen. Er wohnt in Lünen und hat einen Club gesucht, in dem er sich sportlich weiter entwickeln kann. 

Vom Regionalliga-Absteiger GC Münster-Tinnen nach Dortmund gewechselt sind Mel Ferner (18/0,7) und Moritz Ostermann (17/3,0), Enkel der langjährigen DOGC-Mitglieder Dieter und Regina Bröcking.

Vorbereitung am Gardasee

Diese Neuzugänge rücken für Michael Hegemann (Promotion in Stuttgart), Henrik van Zwoll (Zahnmedizin-Studium in Heidelberg). Justus Brunke und Peer Freund (Konzentration auf Spiel in der Regionalliga-Jugend) und Roman Surowiecki in das 16er-Aufgebot der Regionalliga-Mannschaft. Dort sind weiterhin vertreten: Valentin Brand, Veit-Robert Hasselmann, Jan Pinner, Jasper Schürmann, Tim Seseke, Lars Sondermann, Axel und Carsten Tilse, Matthias Tischler und Ferdinand Volbert. Ein Teil der alten und neuen Spielern wird Anfang April 2019 ein Trainingslager am Gardasee beziehen.

Die organisatorischen Aufgaben des Captains übernimmt von Carsten Tilse der 53-jährige Unternehmer Peter Köthschneider. Er leitet als Geschäftsführer gemeinsam mit seinem Bruder Andre in Soest einen Autolackierbetrieb, ein familiär geprägtes mittelständisches Unternehmen mit 30 Mitarbeitern und 6000 Quadratmetern Betriebsfläche. Köthschneider, früher im GC Möhnesee aktiv, ist seit zwei Jahren Mitglied im DOGC, „weil ich mit auf Anhieb in diesen Platz verliebt habe“. Sein über Organisation und Betreuung des Herren-Teams hinausgehendes Engagement für den Club begründet er so: „Ich mag gute, sympathische Golfspieler, wie ich sie in der Reichsmark zu Hauf antreffe, weil ich selbst kein guter Golfer bin. Hier mitten unter ihnen zu sein, macht Freude und Spaß.“

Herausforderung für Böhme

Auf Head-Pro Böhme kommt die schwierige, aber bei Gelingen dankbare Aufgabe zu, die neuen Spieler in das Team zu integrieren. „Das ist für jeden Pro eine Herausforderung, aber eine schöne und reizvolle“, sagt der Chefcoach. Die alten Spieler seien dankbar, dass jetzt auch junge mit Schwung, Begeisterung und Lerneifer dabei seien; die jungen Spieler seien froh und dankbar, von den alten lernen zu können und sie in kritischen Situationen an ihrer Seite zu haben. Das Gemeinsame dieser Gegebenheiten mache Qualität aus.

DOGC-Präsidentin Andrea Marx und Spielführerin Katja Richter sind froh, dass ein Kreis von aktiven Förderern die personelle Qualitätssteigerung des Herren-Teams möglich macht, ohne dass der Finanzrahmen des Clubs davon beeinträchtigt wird.

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