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Oberliga-Damen: Clara Burmann überragt bei Aufstiegs-Finale

2018-08-07 09:30 von Karin Burckhardt

Von Dr. Peter Schütze

Optimist Stephan Wittkop hatte vorgesorgt. Er trug Wechsel-Dress im Golfgepäck. Denn nach dem realisierten Aufstieg seiner Damenmannschaft in die Regionalliga blieb ihm im Fröndenberger Gut Neuenhof der obligate Sprung in den Teich an der Neun nicht erspart. Mit ihm musste auch Clara Burmann, die überragende Spielerin des Oberliga-Finales, ins Wasser. Ausgelassen feierte die DOGC-Mannschaft ihre Rückkehr in die 2017 verspielte dritthöchste deutsche Klasse erst in Neuenhof, später dann noch im eigenen Clubhaus, wo die Gratulanten Schlange standen.

„Das war eines meiner schönsten Ereignisse mit der Mannschaft“, freute sich DOGC-Präsidentin Andrea Marx, als in Fröndenberg der Aufstieg feststand und bei Spielerinnen und zahlreicher Begleitung Jubel ausbrach. „Da löste sich erhebliche Anspannung; denn der Ausgang des direkten Duells mit Royal Saint Barbara´s war ja völlig offen, auch wen uns die Favoritenrolle zugeschoben wurde“, atmete Pro Stephan Wittkop auf, der auch erheblich unter Strom stand.

Er hatte das Glück, mit Ilka Kummer und Clara Burmann zwei neue Kräfte ins Rennen schicken zu können, die beide ihre Liga-Premiere feierten. Der 20 Jahre alten Clara Burmann, die in Ungarn Zahnmedizin studiert und eineinhalb Jahre keinen Golfball mehr geschlagen hat, gelang das in überragender Manier. Ihre vier über auf dem schwierigen Par-71-Kurs  nannte Wittkop „eine golferische Sensation“ und „Golf auf höchstem Niveau“. Die Zweite der Dortmunder Stadtmeisterschaften vom letzten Juli-Wochenende war mit 75 Schlägen auch die Brutto-Beste. „Clara war einfach super“, lobte sie auch Captain Ilka Kummer.

Hinter Clara spielte Victoria Dreve auf ihrem früheren Heimat-Platz dank einer starken zweiten Hälfte 80 Schläge und lag damit zwei vor Ilka Kummer. Sie absolvierte nach einjähriger Pause erstmals wieder ein echtes Turnier und trug mit einer 82 zum Erfolg des Teams bei. „Auf die Mannschaft und deren Leistung bin ich als Captain sehr stolz. Mit meiner persönlichen Leistung bin ich sehr zufrieden und froh, dass ich auch noch einen kleinen Teil zum großen Ziel beitragen konnte.“

Mit einem Birdie auf der Achtzehn nahm Vanessa Girke (85) Abschied vom DOGC-Team. Nach drei Jahren wird sie in ihre norddeutsche Heimat zurückkehren. „Wir verlieren mit ihre eine zuverlässige Teamspielerin, die uns ans Herz gewachsen ist“, sagte Andrea Marx. „ Für sie müssen wir unbedingt Ersatz haben. Als Trainer wünsche ich mir sogar zwei neue Spielerinnen für die Regionalliga“, schaute Stephan Wittkop schon einmal in die Zukunft.

Im Gut Neuenhof, wo sich die Reichsmark-Damen mit 54 über CR gegen den einheimischen Überraschungs-Zweiten  (69) und RSB (78) durchsetzten, spielten Dr. Muna Brisam-Zaminer 87 und Andrea Marx 93, wobei die Clubpräsidentin einen „rabenschwarzen Tag“ einräumte.

 

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