Oberliga-Damen: Ein überzeugender erster Schritt mit Liza Schulte als Spielerin des Tages

2018-05-14 15:06

Von Dr. Peter Schütze

Den ersten Schritt in Richtung zurück in die Regionalliga haben die Damen des Dortmunder Golfclubs gemacht. Beim Liga-Start im Heimspiel holten sie sich überlegen den Tagessieg mit 48 über Par vor dem Lokalrivalen Royal Saint Barbara´s (71), GC Gut Neuenhof (79 ), dem höher eingeschätzten GC Münster-Tinnen (87) und dem nächsten Gastgeber Ende Mai, GC Lippstadt (95). „Das war ein überzeugender Auftakt mit gutem Niveau. Den nächsten Konkurrenten mit 23 Schlägen auf Abstand gehalten zu haben, ist ein wichtiger Erfolg – auch für das Selbstbewusstsein“, freute sich Pro Stephan Wittkop.

Captain Ilka Kummer, die erst zum dritten Spiel am 24. Juni in Münster-Tinnen wieder ins aktive Geschehen eingreifen will, hob die „kompakte Mannschaftsleistung“ hervor, mit der „die Aufgabe bei der Saison-Premiere zur allgemeinen Zufriedenheit“ gelöst worden sei.

Im Turnier, das wegen Gewitters für gut eine Stunde unterbrochen werden musste, blieb Andrea Marx als einzige Spielerin unter der 80er-Marke. Die 53-jährige neue DOGC-Präsidentin spielte mit 79 genau ihr Handicap, haderte dennoch ein wenig mit einem Bogey auf der Schlussbahn.  Zur „Spielerin des Tages“ (Wittkop) schwang sich Liza Charlotte Schulte auf. Seit Wochen in bestechender Form, steigerte sich die 15-Jährige, die im Spätsommer ihre schulische Ausbildung in Australien fortsetzen wird, mit einer 80er-Runde mit 9,9 erstmalig auf ein einstelliges Handicap. 

Von den beiden neuen Spielerinnen im DOGC-Team imponierte Vicky Dreve (80 Schläge) mit „exzellenten Abschlägen“ (Wittkop) und  „ausgesprochener Lockerheit“ (Marx), vornehmlich auf den zweiten neun Löchern. Dort spielte sie – wie übrigens nahezu alle Dortmunder Damen – besser als in der ersten Hälfte des Kurses. Am deutlichsten wurde das bei Vanessa Girke, die sich von 44 auf 39 steigerte. Dr. Muna Brisam (86) wirkte bei ihrem 1. Einsatz für das Dortmunder Team nach den Eindrücken von Wittkop noch etwas angespannt.

Anna Sybrecht, Emma Schwartz, Theresa Staerk  und Anna Lina Hillmann hatten diesmal keinen Platz im Team. „Doch die Tür steht für sie weiterhin offen, der Schlüssel dafür sind jedoch Ergebnisse, die sie liefern müssen“, gilt für Pro Wittkop uneingeschränkt das Leistungsprinzip.

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