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Regionalliga Herren: Sensations-Start bei Wasserschlacht

2018-05-14 15:01 von Nina Lehmann

Von Dr. Peter Schütze

Der Wunsch des Captains wurde Wirklichkeit. „Wir wollen da weitermachen, wo wir in der vergangenen Saison aufgehört haben“, hatte Carsten Tilse vor dem Regionalliga-Auftakt orakelt. Das Finale der Oberliga in der erfolgreichen Saison 2017 endete in der ostwestfälischen Senne mit einem Tages-Sieg des DOGC, die Premiere der Regionalliga 2018 im niederrheinischen Anholt ging zu Ende – mit einem Tagessieg (53 über CR) der Dortmunder. „Das ist gut gelaufen für uns. Allerdings hat die Mannschaft dafür auch Hervorragendes geleistet“, atmete der vor dem Start in der neuen Klasse sichtlich angespannte Head-Pro Holger Böhme auf. Und er schickte noch ein dickes Kompliment an sein Team hinterher: „In dieser Wasserschlacht war die Truppe so auf Spiel und Erfolg fokussiert, dass eine Klasse-Leistung heraussprang.“ Einstellung und Vorstellung waren jedoch auch das Ergebnis der professionellen Pro-Vorbereitung. Die Mannschaft war auf den Punkt fit.

„Durch den Tagessieg haben wir jetzt erst einmal fünf Punkte auf der Haben-Seite. Die werden uns im Kampf um den Klassenverbleib im ersten Regionalliga-Jahr gut tun“, gab sich Carsten Tilse nach dem Überraschungserfolg an der trutzigen Wasserburg ganz realistisch. Der DOGC-Captain ist sich sicher, dass der diesmal mit 16 Schlägen Abstand nur auf dem zweiten Platz gelandete GC Teutoburger Wald mit drei aus Amerika zurückkehrenden Assen noch stärker auftreten  und auch Anholt (71) noch einiges nachschieben wird. „Umso wichtiger ist der Tagessieg, den wir gerne mitnehmen.“

Er ist, so Böhme, auch wichtig für das Selbstvertrauen der Mannschaft, „die gesehen hat, dass sie auch in der höheren Klasse mithalten kann“.  An ihrer Geschlossenheit und ihrem vorbildlichen Teamgeist gibt es ohnehin keinen Zweifel. Trotz „des Weltuntergangs-Wetters“ (Böhme) waren über die 16 Kadermitglieder hinaus noch drei weitere Spieler in Anholt dabei, so dass an Caddies – unter diesen Bedingungen umso wertvoller - kein Mangel  bestand.

Einen besonderen Tag erlebte Matthias Tischler. Er spielte ebenso wie Teutos 15-jähriges Riesentalent Fynn Hessenkämper – eine 69er-Runde, weil er den Platz durch seine Zeit in diesem Club  aus dem Eff-Eff kannte und beherrschte. „Matthias war an seiner früheren Wirkungsstätte so motiviert, dass ich ihn bremsen musste“, berichtete Böhme. Der Cheftrainer hielt auch Lob für Valentin  Brand (75), Neuling Lars Sondermann (79) und Peer Freund (im Vierer mit Michael Hegemann/80) parat. Unter besonderen Vorzeichen standen die Einsätze und Scores von Michael Hegemann (80), der wegen starker beruflicher Inanspruchnahme in Stuttgart kaum trainieren kann, und Henrik van Zwoll (91), der in dieser Saison noch keine 18 Loch gespielt hat gerade von einer Klausur aus Heidelberg kam.

Besonders stolz war Böhme auf seine Vierer, bei deren Zusammenstellung er ein feines Händchen bewiesen hatte: Jasper Schürmann und Lars Sondermann brachten eine 75 heim, die Gebrüder Carsten und Axel Tilse eine 76, Matthias Tischler und Valentin Brand eine 78 und Hegemann/Freund eine 80. Beim zweiten Saison-Spiel Ende Mai im Teutoburger Wald werden diese Tandems jedoch neu zusammengesetzt werden müssen, da Hegemann und Carsten Tilse nicht zur Verfügung stehen.

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