von Dr. Peter Schütze

Corona hatte seine Hand im Spiel. Deshalb war beim BMW Golf Cup International auf dem Platz des DOGC einiges anders als gewohnt, aber vieles auch wie aus der Vergangenheit geschätzt und genossen. Die früher üblichen Qualifikationen für Landes-, Bundes- und Weltfinale entfielen wegen der Convid 19-Pandemie, der großzügige Rahmen dieses Turniers blieb unverändert, machte es über den sportlichen Rahmen hinaus attraktiv. Deshalb waren am Ende auch Veranstalter und Sponsor voll des Lobes über eine „extrem sympathische Veranstaltung mit hoher persönlicher Note“ (Club-Präsidentin Andrea Marx).

„Wir haben uns gefreut, das im Juni wegen der Corona-Vorschriften ausgefallene Turnier doch noch veranstalten zu können. Wetter und Platz haben gestimmt, alle waren zufrieden und begeistert“, zog Thomas Priester, Leiter der Dortmunder BMW-Niederlassung, ein positives Fazit und versprach zugleich, das Turnier – falls von den Gegebenheiten möglich – im nächsten Juni wieder in dem gewohnten internationalen Rahmen zu wiederholen.

Dieser auf lokale Bühnen ausgetragene BMW Golf Cup International ist ein Charity-Turnier; denn der mit dem Startgeld erwirtschaftete Reinerlös von 3870 Euro ging an KOBER, die vom Sozialdienst katholischer Frauen betriebene Anlaufstelle für Frauen in prekären Lebensverhältnissen. Jasper Schürmann nahm stellvertretend für seine Mutter Sabine den Scheck von der BMW-Niederlassung Dortmund entgegen und berichtete über das Projekt.

Trotz ausgesprochener Wohlfühlatmosphäre waren die sportlichen Ambitionen unter den 55 eingeladenen Teilnehmer(inne)n hoch. Brutto- und Netto- Gewinner Jasper Schürmann musste schon mit sechs Birdies zwei unter Par (38 BP) spielen, um seinen Kameraden aus dem Zweitliga-Team Felix Schroeder (72 Schläge/36 BP) auf Distanz zu halten. Schroeder hatte tags zuvor als einziger Gast-Spieler mit einer 74er-Runde den Preis des Präsidenten in Castrop-Rauxel gewonnen. Gut im Rennen in der Reichsmark lag auch Jan Pinner mit 75 Schlägen (33 BP) auf dem dritten Rang vor dem Netto A-Zweiten Julian Schützek (79 /31).

In der Netto-Wertung wurden alle übertroffen von Peter Heickel. Der Ehemann der Präsidentin Andrea Marx kam auf 41 Punkte. Siegfried Merten (37) und Torsten Greiner (34) blieben nur die Plätze.

Bei den Damen setzte sich die DOGC-Managerin Amelie Bernsdorf mit 26 Brutto-Punkten durch. Die Spielerin aus dem Zweitliga-Team von Bremen zur Vahr stabilisierte ihr Spiel nach anfänglichen leichten Unsicherheiten und präsentierte ab der Zwölf nur noch Par-Scores. Ihr dicht auf den Fersen war Clubmeisterin Lena Wiebel mit einer 83er-Runde und 25 Brutto-Punkten. Dieses Ergebnis brachte ihr den Netto-Sieg (37 P.) vor Dr. Kerstin Butz-Scharf (36) und Dr. Dr. Astrid Windels-Pietzsch (34 ) ein. Andrea Marx` 23 Punkte reichten nur zum dritten Brutto-Rang vor Michaela Karthaus (92/17).

In den Sonderwertungen kamen Dr. Markus Haak (36 P.), Jan Opländer (34) und Ali Javaherian (33) nach vorn. In der BMW Golf Challenge waren Dr. Karl-Heinz Klemke und Julian Schützek erfolgreich. Den üblichen Special longest drive ließen sich Amelie Bernsdorf und Jasper Schürmann nicht nehmen. Die Wertungen Nearest to the Pin gingen an Uwe Kettelhack (4,93 m), Till Krämer (7,36 m) und Kathrin Merten (7,38 m).