Große Vorfreude auf die Stadtmeisterschaften am 24. und 25.07.21 


Jetzt noch schnell anmelden – In diesem Jahr sind Anmeldungen bis HCP 36 möglich
 

Auch wenn die Stadtmeisterschaften in diesem Jahr Corona bedingt noch mit “leicht angezogener Handbremse” und ohne legendäre Players-Night stattfinden, so freuen sich doch alle sehr auf dieses sportliche und gesellige Highlight. Um die Veranstaltung etwas zu entzerren starten die Damen in diesem Jahr im GC Royal St. Barbara‘s und die Herren im Dortmunder GC und werden wie gewohnt durch die BMW Niederlassung Dortmund und die Mercedes Benz Niederlassung Dortmund unterstützt.

Durch diese Teilung und die getrennte Siegerehrung ist es den Verantwortlichen gelungen, eine corona-konforme Wettspielordnung zu schaffen, die zusätzlich mehr Kapazität für Teilnehmende bietet, sodass sich alle Spielerinnen mit einem HCP von 36 und besser anmelden können. Dementsprechend hoffen wir sehr, dass sich noch mehr Interessierte anmelden, denn neben der Ehrung der Stadtmeisterin und des Stadtmeisters warten viele tolle Nettopreise sowie die Ehrungen in den Altersklassen 50 und 65. Also jetzt noch schnell anmelden, zwei tolle Golfplätze spielen und viele nette Gesichter wieder sehen!

Die Stadtmeisterschaften feiern in diesem Jahr ihr 20. Jubiläum und haben eine lange Tradition, die Dr. Schütze bei der Pressekonferenz am Mittwoch, den 14.7. 21 bei uns im Dortmunder Golfclub mit den Titelaspiranten Vicki, Matthias (Tischi) und Basti erörterte:


Stadtmeisterschaften: Allgemeine Vorfreude auf cooles Event

von Dr. Peter Schütze

Die Freude ist allgemein. Dass am 24./25. Juli wieder Stadtmeisterschaften im Golf ausgetragen werden, stößt auf breite Zustimmung, Vorfreude, ja Begeisterung. „Ich freue mich auf zwei solide Runden, auf denen ich alles daran setzen werde, meinen Titel aus dem Jahr 2019 zu verteidigen; denn ich halte die Stadtmeisterschaften für ein cooles Event. Ich fühle mich auf beiden Plätzen wohl, kenne alle Konkurrentinnen und will bestes Golf spielen“, schwelgt Victoria Dreve in Vorfreude.

Der Titelverteidigerin erwachsen unter den bisher gemeldeten Spielerinnen in der viermaligen Stadtmeisterin Lisa-Kathrin Rübenkamp Hoff (30), die für den Zweitligisten Düsseldorfer GC abschlägt, und ihren Clubkameradinnen Andrea Marx und Lena Wiebel starke Rivalinnen, die ihre Chancen beim Schopf packen wollen.

Bei den Herren, die in der Reichsmark starten, sagt Matthias Tischler (31): „Bei den Stadtmeisterschaften zu spielen, ist für mich Ehrensache. Und wenn ich antrete, will ich immer auch gewinnen.“ An den zwei Meisterschafts-Tagen werde man schon hart gefordert, dann könne neben der durch das Alter bedingten Erfahrung, der Tagesform und nervlichen Verfassung auch das Spielglück eine entscheidende Rolle spielen.

Zur Konkurrenz rechnet der zweimalige Stadt-Champion vor allem seinen Dauer-Rivalen aus dem eigenen Club, Bastian Schmitz. „Ich bin hoch motiviert, für den Dortmunder Golfclub meine zweite Stadtmeisterschaft zu gewinnen“, geht der 36-Jährige voll offensiv in den Wettbewerb. Er hält sich dafür bestens gerüstet: „In den sieben Jahren , die ich in Speyer gearbeitet und Golf gespielt habe, habe ich mich immer unter Wettkampfbedingungen auf fremde Plätze einstellen müssen. Das hat Routine und Sicherheit für alle Situationen auf dem Course gegeben. Ich bin gerüstet.“

Zu den Mitbewerbern um den Titel zählen „DOGC-Heimkehrer“ Ferdinand Volbert; Jan Pinner;, Massimo Iciek, Jasper Joseph und der zweimalige Stadtmeister Tim Uffelmann. Mit Sicherheit aber werden aus dem Herrenteam des DOGC, in dem Cheftrainer Holger Böhme die Belastung durch bevorstehende „englische Wochen“ mit drei Zweitliga-Terminen in die Debatte geworfen hat, und aus der Oberliga-Mannschaft des RSB noch starke Kräfte gemeldet werden.


Damen haben 20jähriges Jubiläum

Die Stadtmeisterschaften, 2001 für die Damen mit Hilfe von BMW aus der Taufe gehoben, zwei Jahre später von den Herren mit Mercedes-Kraft gefolgt, haben schon ihre Helden. Bei den Herren werden sie angeführt von David Smolin, der ehemalige Nationalspieler 1992 – 97 gewann das Stadt-Championat viermal. Das erste Mal 2005 nach Stechen, dann fünf Jahre später und mit einem Doppelschlag 2016 und 17. Der heute 44jährige Jurist spielte auch bei den letzten Meisterschaften 2019 noch eine führende Rolle, musste sich allerdings Lars Christian Schütte um zwei Schläge geschlagen geben.

Ihm am nächsten kommt Michael Hegemann, der seit März als Dr. Ing. grüßt. Weil sein berufliches Umfeld bei Porsche in Stuttgart liegt, hat er sich aus seinem Stammclub in der Reichsmark verabschiedet und schlägt jetzt weiter für den Zweit-Bundesligisten GC Kirchheim-Wendlingen ab. Der Mann, jetzt 28, der seit 2012 beim DOGC mit 62 Schlägen den Platzrekord hält, gewann die Dortmunder Stadtmeisterschaft dreimal, 2012, 2014 und 2018. Für ihn zu Buche steht auch das bisher beste Ergebnis von 138 Schlägen, dieser Rekord stammt aus seinem zweiten Triumph. Für seinen ersten brauchte er nur eine 69er-Runde, da die zweite wegen Überflutung des RSB-Platzes abgesagt wurde.

Je zweimal trugen sich Axel Tilse (2007 und 08), Matthias Tischler (2009 und 15) sowie Tim Uffelmann (2011 und 13) in die Siegerliste ein. Uffelmann war nach Bastian Schmitz (2006) der zweite Spieler, der die Erfolgs-Phalanx des DOGC durchbrach. Der Dritte im Bunde war Schütte. Bei ihren Erfolgen teeten Hegemann, Tischler und Smolin zwar für andere Clubs auf, waren aber noch DOGC-Mitglied.

Der erste Titelträger mit einer einfachen 75er-Runde war 2003 Volker-Oskar Wetzstein, der heutige Non-Playing-Captain des Zweitliga-Teams.


Ilka Wolf mit Superserie

Bei den Damen, bei denen Bettina Langhorst (78 Schläge) die erste Meisterin war, beherrschen drei Seriensiegerinnen die Stadtmeister-Szene. Ilka Wolf gewann als 17-jährige 2007 zum ersten Mal mit 160 Schlägen den Titel und fügte ihm sechs weitere hinzu, noch drei bis 2010 und weitere drei von 2012 bis 14. Sie war von 2007 bis 2014 das Maß aller Dinge und eine souveräne Nachfolgerin von Victoria Smolin. Die früh hochdekorierte Schwester von David war 2002 und 03, als verheiratete Victoria Nill auch noch 2004 Championesse und feierte 2011 noch einmal ein Comeback. Sie hält auch die Bestmarke von 70 Schlägen für die einfache Runde (2003).

Ilka Wolf, inzwischen verheiratete Kummer, wurde von Lisa-Kathrin Rübenkamp abgelöst. Die von Royal Saint Barbara´s GC zum Düsseldorfer GC abgewanderte, jetzt 30 Jahre alte Pädagogin war von 2015 – 2018 nicht zu schlagen und hält auch mit 149 Schlägen (2016) den Meisterschaftsrekord. Sie war gemeinsam mit Ingrid Höfermann, der 2005-Gewinnerin aus Castrop-Rauxel, die einzige Nicht-DOGC-Spielerin im Meisterlorbeer. Die letzte und aktuelle Titelverteidigerin ist Victoria Dreve.

Die für Mitte August vorgesehenen 12. Jugend-Stadtmeisterschaften wurden abgesagt, da der DGV dieses Datum für seine Deutschen Mannschaftsmeisterschaften braucht.