Hygiene-Regeln prägen zwei Groß-Veranstaltungen

von Dr. Peter Schütze

Corona schwächelt, hat aber den Sport noch fest im Griff. Das Maß an Freiheiten, das die regionale Politik und die kommunale Verwaltung ihm lassen, ist immer noch begrenzt und von der Sorge geprägt, zu viel Lockerung könnte am Ende zu wenig Schutz sein. Unter diesen Vorzeichen stehen auch die beiden Groß-Veranstaltungen, die in naher Zukunft beim Dortmunder Golfclub über die Bühne gehen. Dass sie stattfinden, ist inzwischen sicher – sehr zur Freude aller Beteiligten, in  erster Linie der Sportler, dann der Veranstalter, der Ausrichter und Organisatoren, die vor Ort die meiste Arbeit mit den ungewohnten Bedingungen, den eingeschränkten Möglichkeiten und notwendigen bürokratischen Vorschriften haben. Das gilt für die NRW-Meisterschaften der AK 18 am kommenden Samstag und Sonntag (12./13. Juni) wie für den Doppelspieltag der Deutschen Golf Liga mit dem Zweitliga-Treffen der Herren und der dritten Runde der Regionalliga-Damen eine Woche später (20. Juni)  jeweils in der Reichsmark.

Die organisatorischen Vorbereitungen dieser beiden Veranstaltungen laufen bei Katja Richter, der Spielführerin des DOGC, zusammen. „Unsere Clubmanagerin Amélie Bernsdorf und ich haben unser gemeinsam mit dem NRW-Verband erarbeitetes Hygiene-Konzept bei den städtischen Behörden eingereicht und sind in einen regen Austausch mit ihnen eingetreten. Die Stadt Dortmund nimmt, wie ihre Nachfragen beweisen, ihre Sorgfaltspflicht sehr ernst“, erklärt Katja Richter.

Das Konzept hat ungeachtet der sich verbessernden Inzidenz-Werte strenge Regeln, denen sich auch der Golfverband NRW verpflichtet fühlt. Betreuer (bis auf einen, der durch ein Bändchen ausgewiesen ist), Eltern, Caddies und Zuschauer sind  bei den NRW-Meisterschaften, vorläufig alle beim DGL-Spieltag untersagt.

Nach wie vor gelten die bekannten Hygiene-und Abstandsregeln, die auf der weitläufigen Anlage jederzeit eingehalten werden können.

„Alles zu bewältigen“, befindet Richter, „Auch für die Herausforderung Gewitter, d.h. wenn alle Spieler und Spielerinnen vom Platz geholt und vorübergehend im aktuell noch geschlossenen Clubhaus untergebracht werden müssen, gibt es für die Belegung einen Plan, der dem vorgeschriebenen Abstand Rechnung trägt.“

Dieser stets einzuhaltende Abstand ist auf der Driving Range geregelt durch genau festgelegte Zeitvorgaben und Abschlagsbereiche für die Flights.

Auch die Öffnung der Außengastronomie des Clubhauses für die drei G-Personen (Geimpfte, Getestete und Geheilte) könnte zur Entspannung am Wochenende beitragen. Vielleicht  verbessert sich die allgemeine Corona-Situation durch eine stabile günstige Inzidenzlage am Wochenende weiter. Der DOGC ist für alle Fälle gerüstet, wird mehr ehrenamtliche Helfer als gewöhnlich aufbieten.  „Nach dem NRW-Wochenende haben wir auch dann schon einige Erfahrungen gesammelt für das DGL-Event eine Woche später.“, so Spielführerin Katja Richter.