Kühl und nass 

Bei durchweg kühlen Temperaturen wurden die ersten von zwei Qualifikationsturnieren der Altersklassen 16 ausgetragen. Teilweise musste wegen Wetterkapriolen das Spiel unterbrochen werden.

Zweimal musste das Spiel wegen Gewitters unterbrochen werden. Einmal sorgte ein starker Hagelschauer dafür, dass die Temperaturen drastisch sanken und die Spielleitung sich entschied, die jungen Athleten vom Platz zu holen, bis Sonne und Regen die weiße Schicht auf den Grüns wieder beseitigt hatten. In den Gewitterschutzhütten wäre es zu kühl gewesen, die Wartezeit zu überbrücken.

56 Jungen und 26 Mädchen trafen sich im Dortmunder Süden zum ersten Qualifikationsturnier der U16. Auf dem Platz des Dortmunder GC gelang Luisa Vogt die mit Abstand beste Runde des gesamten Teilnehmerfeldes bereits am ersten Wettkampftag. Mit 68 Schlägen (-4) hatte die Spielerin des GC Teutoburger Wald einen neuen Platzrekord aufgestellt und ging in die Finalrunde mit einem Vorsprung von satten sechs Schlägen. Eine 75 in der zweiten Runde reichte Vogt, um als einzige Spielerin einen Gesamtscore unter Par zu sichern und damit die Goldmedaille zu gewinnen.
Milla-Marlen Sagel, die vor wenigen Wochen die Malta Junior Open gewonnen hatte, brachte mit 74 und 72 Schlägen konstant gute Leistungen. Damit sicherte sich die Spielerin des Bielefelder GC die Silbermedaille.

Mit respektvollem Rückstand gab es einen clubinternen Kampf um die Bronzemedaille. Zwei Spielerinnen von der Hummelbachaue spielten auf Augenhöhe, wobei Carolin Alblas am Ende das Edelmetall in Empfang nehmen durfte, weil sie nach einer 84 auf der Finalrunde mit einer starken 72 überzeugen konnte. Katharina Tieves hatte im Kartenstechen das Nachsehen, weil sie Runden von 79 und 77 Schlägen nach Hause brachte.
Tim Bertenbreiter war mit einem Gesamtscore von -2 bester Athlet der U16-Jungen und brachte zweimal den tiefsten Score ins Clubhaus. Der Höseler legte mit einer 70 am ersten Wettkampftag den Grundstein für seinen Turniersieg und ließ sich am Finaltag mit einer 72 die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, baute ganz im Gegenteil seinen Vorsprung sogar noch aus.

Jan Göhlich kam mit sechs Zählern Rückstand auf Rang zwei. Der Gütersloher notierte Scores mit 75 und 73 Schlägen und wehrte sich erfolgreich gegen Laurenz Ruf vom GC Hubbelrath, der nach dem ersten Tag mit einer 75 noch gleichauf gelegen hatte, auf der Finalrunde dann aber erneut 75 Schläge brauchte, um den bestens gepflegten Platz des Dortmunder GC zu bezwingen.

Gastgeber Dortmunder GC zollte den Nachwuchstalenten großen Respekt. Luisa Vogt bekommt als Anerkennung ihres Platzrekords eine aufwändig gedruckte Urkunde und darf solange in Dortmund frei spielen, bis ihr Rekord unterboten wird. Der alte Rekord hatte rund 20 Jahre Bestand.

Insgesamt wurde das Wettspiel vom Club hervorragend begleitet. Das Verständnis der Mitglieder, den Platz nur sehr eingeschränkt selbst nutzen zu können, war sogar dann noch sehr hoch, als nach der Unterbrechung die Turnierteilnehmer wieder auf den Platz geschickt wurden und Mitglieder, die ihr eigenes Spiel nicht unterbrochen hatten, ihre Runde für die Jugendlichen abbrechen mussten.