Von Dr. Peter Schütze

Eigentlich war der Pro ganz happy. Stephan Wittkop gewann dem dritten Platz in der Tageswertung, mit dem die DOGC-Damen im Golf- und Landclub Schmitzhof in Wegberg in die Regionalliga-Saison gestartet waren, ein positives Urteil ab. „Das war ein gelungener Auftakt, vor allem, weil einige Spielerinnen doch einen derart gravierenden Trainingsrückstand aufwiesen wie nie in den Jahren zuvor. Umso höher ist die gute Leistung etwa von Vicky Dreve (erst am Freitag aus London eingeflogen) und Anna Sybrecht zu bewerten, denen es an einer gezielten Vorbereitung gefehlt hat“.

Im Schmitzhof war GC Hummelbachaue, dessen Team auf dem guten Weg zu einer gepflegten Damenmannschaft ist, mit 35 über CR nicht zu schlagen. Aber schon dem Tages-Zweiten, den Gastgeberinnen (56), rückte der DOGC mit 59 dicht auf den Pelz. „Die Mannschaft werden wir demnächst attackieren; denn ein zweiter Tages-Rang ist für uns allemal drin, an einem sehr guten Tag im Heimspiel vielleicht sogar ein Tagessieg“, gibt sich Wittkop optimistisch. Im Vordergrund steht jedoch  die Sicherung des Mittelplatzes, was gegen die deutlich schwächer erscheinende Konkurrenz von Grevenmühle (85) und Brückhausen (92) eine machbare Maßnahme sein sollte.

„Das Ergebnis geht total in Ordnung. Ich glaube, wir werden in dieser Saison in dieser Gruppe nicht in Gefahr geraten“, befand Präsidentin Andrea Marx.

Den besten Score der sechs Dortmunderinnen, bei denen die erkrankte Anna-Lina Hillmann, Theresa Staerk und Anja Kettelhack fehlten, erzielte Ilka Kummer, deren 79er-Runde die drittbeste des Tages nach den Vorstellungen der beiden Hummelbachauerinnen Carolin Alblas (77) und Katharina Thieves (78) war. „Ilka hat ohne Risiko, sicher und souverän gespielt“, lobte der DOGC-Pro, der auch mit der sich unterspielenden 19 Jahre alten Studentin Anna Sybrecht (80) und Vicky Dreve (82) sehr zufrieden war. Johanna Schwartz und Muna Brisam-Zaminer beendeten die Runde mit 89 Schlägen, Andrea Marx war diesmal mit 90 nur Streicherin.

Captain Ilka Wolf nannte das Ergebnis von Schmitzhof „eine solide Ausgangsposition, die die Perspektive auf den zweiten Platz in der Gruppe eröffnet“. Der DOGC wolle nach Möglichkeit vor Schmitzhof einkommen, Hummelbachaue sei kaum zu erreichen. „Mit meinem persönlichen Ergebnis war ich sehr zufrieden. Es hat sich gar nicht unter 80 angefühlt. Ich musste doch ganz schön kämpfen, manchmal auch gehörig kratzen“.