Von Dr. Peter Schütze

Die Chancen auf ein gutes Ergebnis für die Regionalliga-Jungen des Dortmunder Golfclubs standen von vornherein nicht gut; denn mit Peer Freund und den Gebrüdern Justus und Leonhard Brunke (alle verreist) mussten drei der stärksten Spieler ersetzt werden. Dieser Aderlass war zu groß. Somit reichte es für den DOGC am zweiten Spieltag in Hösel denn auch nur zum vierten Platz in der Tageswertung. Mit 73,3 über CR war er gegen den souveränen Tagessieger Hösel (11,5), Münster-Tinnen (29,1) und Essen-Heidhausen (43,3) klar abgeschlagen und rutschte mit einem Schnitt von 64,4 auf den 15. Rang der 20 Clubs umfassenden NRW-Tabelle ab.

„Das war ein schwarzer Tag für uns. Diesen Platz in Hösel musste man schon sehr gut kennen, um ihn einigermaßen meistern zu können“, erklärte Tages-Captain Juliane Schwartz die teilweisen hohen Scores. Trotz des letzten Platzes kam bei den Dortmundern keine Abstiegsangst auf. „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“, habe die Mannschaft den Blick schon nach vorn gerichtet; „und dann werden auch starke Spieler zurückkehren“. Für alle Fälle hat man sogar noch Frederik Strandberg (Hcp +1,7) in der Hinterhand, der ab Donnerstag bei den 16. German Boys and Girls Open in St. Leon-Rot abschlug.

Einzig Moritz Ostermann konnte sich von den Dortmundern mit seinen 77 Schlägen im 70er-Score-Bereich platzieren, aber auch er lag schon neun Schläge hinter dem alle überragenden Tim Bertenbreiter, der auf seinem Heimatplatz eine blitzsaubere 68er-Runde hinlegte. Einen ungewöhnlichen Rundenverlauf verzeichnete Justus Scharfstädt. Nachdem er Out mit 45 Schlägen einige Probleme hatte, bewältigte er den In-Teil mit zwei Birdies par. Juliane Schwartz lobte ihn: „Die zweite Hälfte der Runde war super!“

Die Scores der anderen DOGC-Spieler: Jonathan Staerk 88, Theo M. Hahn 93, Henri Schwartz 94, Johanna Schwartz (95).