Von Dr. Peter Schütze

Als letzte (Club-)Meisterschaft des Jahres gingen die Vierer über die Bühne in der Reichsmark, und sie bestätigten eine jetzt seit langem bestehende Erfahrung: Wenn Olaf und Ilka Maria Hegenberg am Start sind, sind sie kaum zu schlagen. Sie errangen jetzt ihren seit 2014 sechsten, insgesamt seit 1998 neunten Titel.

Das Erfolgsgeheimnis der Hegenbergs ist recht einfach: „Wir spielen sehr, sehr häufig miteinander. Und wenn es um etwas geht, kommt mir die enorme Erfahrung meines Mannes zugute, der 2022 fünfzig Jahre im Dortmunder Golfclub spielt“, berichtet Ilka Hegenberg, die allerdings auch schon seit 40 Jahren mit zeitlichen Abständen Golf spielt. Eines macht es den aus Bochum stammenden Seriensiegern zudem leicht, erfolgreich zu sein „Wir machen uns in keiner Phase des Wettkampfes Druck. Wir gehen die Vierer-Meisterschaft wie eine normale Sonntagsrunde an.“ Dazu passt dann auch ihre Philosophie auf Fairway und Grün: „Wenn andere besser sind als wir, dann ist das eben so!“

Olaf und Ilka Maria Hegenberg sind nicht von ungefähr das erfolgreichste (Vierer-)Team des Clubs. Keiner rede dem anderen in sein Spiel hinein. Ein guter Rat des anderen sei aber jederzeit erwünscht. So komme man dem Optimum nahe. So wie bei den Meisterschafts-Durchgängen am vergangenen Wochenende, als ihnen in zwei Teams immerhin Spielerinnen aus der 2. Bundesliga gegenüberstanden. Die Hegenbergs spielten mit 86 und 87 jeweils die besten Runden ihres mit 18 Team besetzten Wettkampfes, waren damit um acht Schläge besser als im Vorjahr, als der gleiche Einlauf registriert wurde. Auf dem zweiten Platz landete das Ehepaar Heiko und Lena Wiebel (91 + 88) vor Peter Heickel und Andrea Marx (91 + 95).

Mit Tafelspitz feierten die Hegenbergs ihren erneuten Triumph in gemütlicher Runde im Clubhaus. Im kommenden Jahr wollen sie das zehnte Titel-Jubiläum vollmachen. „Und“, wie sich Ilka Hegenberg für sich und ihren Mann vorgenommen hat, „ solange – möglichst erfolgreich – weiterspielen, wie wir gesund sind.“

Im Gemischten Vierer, in dem nur vier Duos am Start waren, von denen eines auch nur eine Runde spielte, setzten sich in Abwesenheit der Titelverteidiger Mel Ferner/Victoria Dreve die Favoriten Jan Pinner und Hannah Wilhelm durch. Sie spielten mit 74  (drei Birdies) auch die beste Runde des Turniers und hatten danach am Ende mit 152 satte 26 Schläge Vorsprung vor Jürgen Brand und Clubmanagerin Amelie Bernsdorf (87 + 91).  Auf den dritten Platz kamen Peter Stendel und Ingrid Freick (189).